Erklärung zum Produkt

Wir holen Ihr Geld zurück

Furado AG übernimmt im Auftrag seiner Mandaten die Berechnung und Rückforderung der internationalen Quellensteuern auf Dividendeneinkommen. Ohne die Rückerstattung versteuert der Kunde sein Dividendeneinkommen doppelt. Einmal wird die Quellensteuer fällig, wenn die ausländische Gesellschaft die Dividende ausschüttet. Diese Steuer wird direkt vom Ausschüttungsbetrag abgezogen. Ein zweites Mal wird der Ertrag besteuert, wenn der Mandant diese Erträge in seiner Steuerklärung angibt. Sowohl die Finanzbehörde im Ausland, als auch das einheimische Finanzamt sichern sich ihren Ertrag. Der Kunde realisiert eine deutlich niedrigere Nettorendite auf seiner Investition. In einer Nachsteuerrendite sehen viele dividendenstarke Titel im Ausland gar nicht mehr so attraktiv aus.

Doppelbesteuerung muss nicht sein!

In aller Regel gibt es zwischen den involvierten Staaten jedoch Doppelbesteuerungsabkommen. Diese sollen verhindern, das die Erträge des Kunden doppelt besteuert werden. In unserem Beispiel zeigen wir einen Investor mit deutschem Steuerdomizil mit einer Investition in einen finnischen Dividendentitel und einen Schweizer Titel. Anwendbar sind somit das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Finnland sowie der Schweiz. Der Investor kann somit 20% und 15% der gezahlten Quellensteuern zurückholen. Lediglich 15% der Quellensteuer verbleiben in dem Quellenland. Je nach Investitionsstrategie des Kunden verursacht die Doppelbesteuerung eine relative Performanceeinbusse von ca. 5% - 10%. Furado AG optimiert somit für seine Mandaten die Nachsteuerrendite.

In einem Rückforderungsprozess sind immer das Wohnsitzfinanzamt des Kunden und die Finanzbehörde des Quellenlandes involviert. Das genaue Prozedere wird in den Doppelbesteuerungsabkommen und in den Ausführungsbestimmungen festgelegt. Einige Banken in der Schweiz helfen ihren Kunden bereits bei der Rückforderung. Allerdings werden in aller Regel nur die Formulare ausgefüllt und die Quellensteuern berechnet und ausgewiesen. Es bleibt dem Kunden überlassen, den Antrag beim Wohnsitzfinanzamt einzureichen und den abgestempelten Antrag weiterzuleiten. Der Antrag wird entweder wieder an die Bank oder direkt an das Quellenland geschickt. Der Kunde muss den Eingang der Zahlung selber überwachen. Der Rückerstattungsprozess kann sich über viele Monate erstrecken.

Unser Anspruch: Umfassender Kundenservice, niemals Geld verschenken

Furado AG entlastet den Kunden hingegen komplett. Wir nennen das „Vollprozess“. Banken und Vermögensverwalter, die Furado AG für diesen Service nutzen, entlasten den Kunden vollständig. Der Kunde erteilt der Furado AG ein Mandat, eine Vollmacht und gestattet die Belastung der Gebühren per LSV. Furado AG berechnet die Rückerstattungsbeträge, füllt die Formulare aus, lässt die Anträge genehmigen, sendet diese an die Behörden im Ausland und überwacht den Zahlungseingang. Sobald die Rückerstattung eingegangen ist, wird das Geld auf das angegebene Kundenkonto überwiesen. Sollten in einem Jahr nur geringe Rückerstattungsbeträge anfallen, beantragen wir die Rückerstattung zusammen mit den Beträgen im nächsten Jahr. Furado AG kann über den ganzen Prozess den Status des Antrages überwachen und ggf. bei den Behörden nachfassen. Natürlich übernehmen wir den Service auch im Dauerauftrag. Solange der Investor das Mandat nicht kündigt, führen wir den Service im Hintergrund automatisch für ihn durch. Die doppelte Steuerzahlung hat damit ein Ende.

Jedes Steuerdomizil und jedes Quellenland hat unterschiedliche Formulare und Prozesse. Furado AG beherrscht die wichtigsten Quellenländer. Zur Zeit bieten wir unseren Mandaten mit den Steuerdomizilen Deutschland, Österreich und der Schweiz diesen Service an. In naher Zukunft bieten wir alle Westeuropäischen Steuerdomizile an.